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25.04.2022

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Prozessorientierung Definition - Wie funktioniert sie?

Prozessorientierung ist eine Grundhaltung in Unternehmen und Organisationen. Durch Prozessorientierung wird das gesamte betriebliche Handeln in erster Linie als Prozess bzw. eine Folge von Prozessen betrachtet. Demnach verschiebt sich der Fokus von den Produkten hin zur Erstellung dieser Produkte. Dieser Wechsel des Fokus geht auf die Annahme zurück, dass die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung durch die erzeugenden Prozesse bestimmt wird. Im Rahmen der Prozessorientierung lässt sich die Qualität eines Prozesses anhand der Qualität des Outputs messen.

Prozessorientierung Nutzen

Organisationen erfahren in unterschiedlichen Bereichen einen Nutzen, wenn sie sich für einen prozessorientierten Ansatz entscheiden. Da die Prozessorientierung gewissermaßen die Folge der Einführung eines Prozessmanagements ist, ähnelt sich auch der entstehende Nutzen:

  • Steigerung der Effizienz
  • Qualitätsverbesserungen
  • Kostenminimierung
  • Vereinfachtes Management
  • Erhöhung der Flexibilität
  • Erhöhte Transparenz

Es gilt jedoch zu beachten, dass ein Unternehmen nicht von einem Tag auf den anderen prozessorientiert ist. Viel mehr handelt es sich hierbei um einen Prozess und der Nutzen offenbart sich erst, wenn die Prozesse kontinuierlich weiter verbessert werden.

Vorteile und Nachteile

Aus dem eben beschriebenem Nutzen, entstehen prozessorientierten Unternehmen viele Vorteile, die sich auf unterschiedliche Bereiche auswirken. So sparen Unternehmen Kosten bei gleichzeitig gesteigerter Produktqualität, was sich wiederum positiv auf die Kundenzufriedenheit auswirkt.

Die Prozessorientierung bietet auch abgesehen von der Produktion viele weitere Vorteile für das Unternehmen. So lassen sich auch Managementaufgaben oder strategische Tätigkeiten in Prozesse gießen, die anschließend ebenfalls effizienter und effektiver ablaufen. Dadurch wird das Unternehmen innovativer und flexibler. Es kann sich auf veränderte Situationen besser einstellen.

Wenn ein Unternehmen einen prozessorientierten Ansatz verfolgt, dann ist die Prozessdokumentation ein entscheidender Teil davon. Zwar ist dies zu Anfang mit Aufwand verbunden, aber letztendlich verbessert das die Transparenz und schafft erst die Voraussetzung für eine fortlaufende Optimierung der Prozesse.

Doch sind mit der Prozessorientierung auch einige Nachteile für Unternehmen verbunden - zumindest zu Anfang. Diese Nachteile hängen hauptsächlich mit dem Aufwand zu Beginn zusammen. In einem Unternehmen die Prozessorientierung einzuführen, ist schließlich nicht immer einfach. Sie müssen zunächst einmal die bestehenden Prozesse im Rahmen der Prozessaufnahme identifizieren. Zusätzlich müssen Sie die Prozesse dokumentieren und anpassen. Langfristig bauen Sie auf diese Weise ein Prozessmanagement in Ihrem Unternehmen auf. Das ist selbstverständlich mit Zeitaufwand und Kosten verbunden. Allerdings überwiegen die langfristigen Vorteile meist den kurzfristigen Kosten, sodass es für einen Großteil der Unternehmen lohnenswert bleibt.

Für die Beschäftigten ist die Prozessorientierung auch eine große Umstellung. Die Organisation ist nicht mehr vornehmlich nach Teams oder Abteilungen organisiert, sondern nach Prozessen.

Prozessorientierung in der Praxis

Wie soeben bereits erwähnt, lösen in prozessorientierten Unternehmen, die Prozesse die Abteilungen und Teams statt. Eine Organisationseinheit setzt sich dementsprechend aus den einzelnen Prozessschritten, den Prozessbeteiligten und den Prozessverantwortlichen zusammen.

Während Organigramme einer klassischen Aufbauorganisation in vielen Fällen hierarchisch angeordnet sind, gerät die Hierarchie in der Prozessorientierung in den Hintergrund. Stattdessen treten die einzelnen Aufgaben in den Vordergrund. Dadurch ist einfacher ersichtlich, wer welche Aufgabe ausführt.

In der Praxis wird meist aber keine totale Prozessorientierung gelebt. Es gibt dann auch weiterhin Abteilungen, denen die Beschäftigen zugeordnet sind. Da es sich bei der Prozessorientierung jedoch selbst um einen Prozess handelt, ist das verständlich. Unternehmen setzen den prozessorientierten Ansatz erst nach und nach um.

Prozessorientierung in Unternehmen

Unternehmen sollten möglichst schnell beginnen, wenn sie sich in Richtung einer prozessorientierten Organisation bewegen wollen. Wenn ein Unternehmen noch klein ist und es dementsprechend noch nicht so viele Abteilungen bzw. Hierarchieebenen gibt, ist es einfacher, die Prozessorientierung aufzubauen.

Große Unternehmen, die seit Jahrzehnten am Markt agieren, haben es dann meist schwerer. Eingefahrene Gewohnheiten müssen aufgebrochen werden und die Unternehmenskultur hat sich auch um die bestehende Organisation entwickelt.

Doch sind die Vorteile einer Prozessorganisation so umfangreich, dass es sich langfristig für die Unternehmen lohnt.

FAQ - Prozessorientierung

Was ist prozessorientiertes Arbeiten?

Beim prozessorientierten Arbeiten geht man mit der Grundhaltung vor, dass alle betrieblichen Aufgaben bzw. Arbeitsschritte als ein oder mehrere Prozesse betrachtet werden. Man konzentriert sich mehr auf die Prozesse und weniger auf die Produkte selbst.

Warum ist Prozessorientierung wichtig?

Prozessorientierung ist wichtig, weil sie Unternehmen viele Vorteile bringt. Sie steigert die Effizienz und Effektivität durch die fortlaufende Optimierbarkeit der Arbeitsabläufe. Dadurch haben prozessorientierte Organisationen gegenüber der Konkurrenz einen erheblichen Wettbewerbsvorteil.

Wie gestaltet sich die Prozessorientierung?

Die Prozessorientierung gestaltet sich, indem sie das Ziel verfolgt, die optimalen Prozesse für einen Organisation herbeizuführen. Hierzu müssen zunächst alle Prozesse bekannt sein, an denen man sich anschließend orientiert. Nach und nach entwickelt sich eine Aufbauorganisation zu einer Ablauforganisation.